Kapitel 3: Fader Wal

Welcome to Pico!

Erwartungsgemäß erwartete uns eine Propellermaschine auf dem Rollfeld von Ponta Delgada. Freie Sitzplatzwahl erwies sich als erstaunlich stressfrei…45 Minuten nach Start bereits auf Pico gelandet…Mietwagen gesichert (alte Rennsemmel, aber gut genug), das nötigste in Madalena (eeeehhh Madalena, ahoi!) besorgt (u.a. Brötchen und Käse) und zur Unterkunft nach Sao Mateus gebraust…vom sehr netten Vermieterpärchen bereits erwartet und herzlich empfangen worden…kurzen Snack (Brötchen mit Käse / fad) eingenommen und in die Nachtruhe verabschiedet.

Von Reben und Kröten

Selbstverständlich auch auf dieser Insel wieder eine Wanderung geplant…trotzdem ausgeschlafen und erst am Vormittag um die halbe Insel zum Ausgangspunkt gebraust…statt geplanten vier nur gut zwei Stunden für die Wanderung benötigt…viel bergauf und noch mehr hübsche Natur durchschlendert…kaum Menschen begegnet, dafür jeder Menge Tiere…an der Spitze der Tierhighlightskala konnte sich der Esel knapp gegen die Jungferkel durchsetzen…

Auf dem Rückweg kurz gesnackt (Brötchen mit Käse / sehr fad) und aufgrund der frühen Uhrzeit noch an die Nordküste gefahren…dort wenig hübsches gefunden, doch zumindest im Supermarkt eingedeckt (nicht NUR Brötchen und Käse). Zurück im Monsunregen an die Südküste und bei deutschen Auswanderern im Lokal gespeist (Tintenfisch und Rösti eher fad). Tag beendet und auf das kommende Whalewatching gefreut…

Früh raus aus den Federn und ein halbes Stündchen zum Ausgangspunkt gebraust…schließlich zu Acht in zu großen Regenjacken und Schwimmwesten ein Schlauchboot bestiegen und drei Stunden lang die rauhe See erkundet…Delphine, Schildkröte und fliegenden Fisch im heimischen Territorium besucht…leider keinen Wal getroffen…durchnässt und durchgerüttelt am Ufer einen Snack genossen (Tintenfisch und Burger / beides fad). 

Abends zuhause ein Festmahl erwartet…Tuntisch und Sardellen zeigten sich aber wie alles Nahrhafte auf dieser Insel bisher…ziemlich fad…Sachen gepackt und am nächsten Morgen die Unterkunft verlassen und nach Madalena (eeeehhh Madalena, ahoi!) gefahren…vom Wind verblasen das einzige Café besucht…Rennsemmel abgegeben, Gepäck eingecheckt und mit der Fähre auf rauher See in Richtung Faial geschippert…doch dazu mehr im nächsten Kapitel.

So long…