Kapitel 3: Im Paradies

Wenn türkisblaues Wasser auf weißen Sandstrand trifft, wenn man abends am Strand frisch gefangenen Fische gegrillt bekommt, wenn man sich nur 10 Meter ins Meer begibt und schon von Fischschwärmen umgeben ist, dann ist man wohl im Paradies gelandet.

Zugegeben es klingt alles sehr nach Kitsch und Fototapete und ich hätte nicht gedacht, dass es tatsächlich soetwas gibt, aber auf unserer nächsten Station Koh Ngai war es tatsächlich genau so.

Nach gut zwei Stunden auf der Fähre von Koh Lanta aus hielten wir mitten auf dem Meer zum Umstieg auf ein kleines Holzboot an, das uns zur nahegelegenen Insel brachte. Auf einer Insel ohne Straße und damit auch ohne jeglichen Autoverkehr legten wir am weißen Sandstrand an und bezogen unseren Bungalow am Berg inkl. einiger weiterer Reptilienbewohner (nehme an es waren Echsen). Am Meer war es dann so fantastisch, dass wir direkt um zwei Nächte verlängerten.

Lecker Essen gab es Thai-typisch am benachbarten „Camping-Platz“und wenn zwischen Buchlesen, Faulenzen und Schwimmen im 30 Grad warmen Wasser Zeit war, hieß es Schnorcheln direkt vor dem Strand. Ich habe ja viel Respekt vor Tieren in der freien Wildbahn und noch mehr vor allem Getier das im Wasser schwimmt, aber nach wenigen Metern im Meer war man umgeben von Fischschwärmen verschiedenster Formen und Farben die in kleinen Korallenriffen wohnten. Wer „Findet Nemo“ gesehen hat, darf es sich genau so vorstellen. Die Anemonen-Fische und genau hier zu Hause.

Da ich keine moderne Unterwasserkamera besitze kann ich nur schriftlich davon schwärmen und die folgenden Bilder aus dem Trockenen liefern. Was ein traumhafter Halt auf unserer Reise!

Nach vier Nächsten hieß es dann aber Abschied nehmen und auf zum nächsten Kapitel. Mehr dazu in Kürze!