Kapitel 4: Von wilden Tieren

Auf nach Koh Lanta! Halt, waren wir da nicht schon? Ja genau, hier durften wir schon drei Tage Strand und den auch weiterhin besten gegrillten Fisch genießen.

Von Schlangen und Elefanten

Diesmal war es uns allerdings weniger nach Strand als mehr nach etwas „Abenteuer“. Sogleich eine sehr sehr schöne Unterkunft bezogen und die Ausflugsziele durchstöbert. Schon am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen, denn pünktlich um 8 Uhr wurden wir abgeholt und in den äußersten Süden der Insel gebracht. Hier gibt es keine Strände oder Hotels, dafür ein großes Naturschutzgebiet. Schon hieß es aufsitzen und zwar auf Elefantendame „Jan“, die uns eine knappe Stunde bergauf und bergab durch den Dschungel trug. Anfangs noch mit einem Guide, der uns das Tier nach kurzer Eingewöhnung dann aber selbst überließ – oder eher andersrum?

Anschließend ging es mit „Gun“ unserer Begleitung auf dreistündige Wanderung durch den Dschungel. Schon erstaunlich wo die Dame noch Wege durch das Dickicht fand und wie sie sich vor allem über ihr Gehör versicherte, dass keine gefährlichen Tiere in der Nähe waren. Als „gefährlich“stufte sie dabei vor allem Schlangen und Spinnen ein. Die dort lebenden Tiger würden nur nachts gefährlich… Wasserfälle und dichter Dschungel waren eine sehr willkommene Abwechslung zum bisherigen Strandleben. Nebenbei lernten wir noch, mit welcher Pflanze man sich zum Schutz vor Moskitos einreibt, wie man Kautschuk herstellt und besuchten Fledermäuse in ihrer Höhle.

Ganz bist zum Ende konnten wir die geplante Route dann leider doch nicht gehen. „Zu viele Giftschlangen“ sagte Gun und so mussten wir kehrt machen. Nach der Rückkehr und einem sehr leckeren Essen im Camp nahmen wir Abschied und wurden zurück in die Zivilisation gefahren.

Von Nemo und seinen Freunden

Ausgeruht hatten wir uns im bisherigen Urlaub genug und deshalb ging es auch am nächste Tag wieder auf Tour. Dieses Mal allerdings aufs Wasser und mit dem Speedboat eine knappe Stunde aufs Meer hinaus. Dort liegen zwei kleine feine Inseln Namens Koh Rok – die Einheimischen nennen sie auch „Paradies Islands“. Und das zu Recht, denn die Strände im dortigen Naturschutzgebiet sind vielleicht noch ein wenig weißer als auch Koh Ngai. Doch das beste war das klare türkisblaue Wasser. Zwei Spots fuhren wir am Vormittag ab um zu schnorcheln. Sichtweiten von über 20 Metern und hunderte Arten von Meeresbewohern sorgten für ein fantastisches Erlebnis. Von Fischen (u.a. Nemo + Familie), über Schlangen und Seesterne, bis hin zu Korallen war alles dabei. Einfach unbeschreiblich.

Ein kurzes Mittagessen am Strand später ging es noch ein drittes Mal ins Wasser, bevor wir die Heimreise antraten. Unter unseren ca. 20 Mitfahrern der Tour befanden sich ungefähr 12 Chinesen, von denen kein einziger Schwimmen konnte. Diejenigen die sich dennoch mit Schwimmweste ins Wasser getraut haben, wurden dann von den Guides an Rettungsringen durch das Meer gezogen. Sah schon irgendwie lustig aus… Der Rest blieb komplett an Board (auf einer Schnorcheltour) und schloss sich spätestens auf der Rückfahrt den restlichen seekranken Chinesen an. Haben wir das also auch erlebt.

Insel-Abschied

Nach der letzten Nacht in unserer Unterkunft, die bisher mit Abstand die sauberste und netteste war, mussten wir Abschied vom Insel- und Strandleben nehmen. Zum Abschied noch reichlich Umarmungen und sogar T-Shirts geschenkt bekommen und Richtung Festland aufgemacht.

Doch dazu mehr beim nächsten Mal.