Kapitel 5: Miradouro

Letzter Halt: Flores…zumindest auf der Landkarte der Azoren, schließlich ist Flores die westlichste Insel. Dort also nach sehr wackligen Anflug sicher gelandet und festgestellt, dass die Hauptstadt eigentlich nur aus einer Landebahn besteht…dennoch im Lokal 1 (von 2) sehr leckeren Fisch gegessen…eingekauft (das Nötigste, also Brot und Käse)…und im neuen Mietwagen quer über die Insel gekurvt…dabei ein halbes Gebirge und dichtesten Nebel durchserpentint und schließlich in der vielleicht schönsten Unterkunft angekommen…mit Brot und Käse (eigentlich ganz lecker) eingeschlafen…

Nebelreisende

Den nächsten Tag zum gemütlichen rumliegen erkoren, nur um Mittags festzustellen, dass weder Restaurants noch Supermärkte geöffnet oder bestückt waren…also ins Auto und zurück über Gebirge und dichten Nebel serpentint…diesmal gleich drei Brote, mehr Käse und sogar Nudeln (!) eingepackt…drei Stunden und viel Nebel später wieder zuhause aufgeschlagen…eindeutig der schönste Ort der Insel…sogar mit eigenem Wasserfall…

Schönsten Sonnenuntergang genossen und bei öligen Nudeln den Wandertag geplant…

Miradouro?

Dank einziger Busverbindung schon vor 8 Uhr mit den Schulkindern in den selbigen gestiegen und vier Dörfer weiter abgesetzt worden…“Wunderschöne Wanderstrecke“ entpuppte sich leider als vierstündiges Auf und Ab ohne echtes Highlight…dafür am frühen Nachmittag zurück gewesen und den restlichen Tag auf der Sonnenterasse verbracht.

Miradouro!

Weitere Wanderungen verworfen und mit dem Auto den Rest der Insel abgeklappert. Dabei tatsächlich noch sehr schöne Stellen gefunden:

In Lajes im einzigen Imbiss eingekehrt und mit den Arbeitern Spareribs verspeist…die Unterkunft leider verlassen müssen und für die letzte Nacht auf Flores neben der Landebahn einquartiert…bei 2-4 Flugzeugen pro Tag nicht weiter schlimm…aber die Unterkunft wollte gar nicht gefallen…zum letzten Abendschmaus im Lokal 2 (von 2) einen halben Oktopus verspeist und am nächsten Tag zum ersten Mal wie richtige Bagpacker quer durch die Stadt spaziert…vom Chinesen ignoriert worden und semi-gut-gelaunt den Flieger Richtung São Miguel bestiegen…doch dazu mehr im nächsten Kapitel.

So long…