Schau mal an!

Die ersten Tage der WM sind rum. Wer einen verhaltenen Beginn mit klaren Favoritensiegen auf mittelprächtigem Niveau erwartet hatte (wo habe ich das nur gelesen) sah sich getäuscht. Unter den ersten Partien fanden sich bereits hochklassige Matches und einige Faustdicke Überraschungen.

Titelaspiranten setzen sich durch

Um den Topfavoriten vorweg zu nehmen: Phil Taylor tat sich reichlich schwer in seinem Erstrundenmatch gegen den Qualifikanten Szabo. Am Ende setzte er sich aber erwartungsgemäß mit 3:1 durch.
Auch van Barneveld, Nicholson, Anderson (alle 3:0) ließen nicht anbrennen. Lewis steigt dann am Mittwoch in das Turnier ein.

Langjährige Größen schwächeln

Das beste Spiel der bisherigen Weltmeisterschaft war eindeutig das knappe 3:2 von Henderson gegen Chisnall. Henderson erwischte den besseren Start und konnte 2:0 nach Sätzen in Führung gehen, ehe Chisnall zu seinem Spiel fand und ausgleichen konnte. Im entscheidenden 5. Satz hatte Henderson dann aber das glücklichere Händchen und sorgte für die erste Überraschung des Turniers.

Dazu verabschiedete sich gestern Baxter mit einem deutlichen 0:3 gegen Evans. Walsh musste bereits am Samstag nach einem 1:3 gegen den Finnen Komula die Koffer packen. Genau wie Jenkins, der sein Match am Samstag gegen den Dänen Laursen mit 2:3 verlor. Peterson sorgte mit seinem Sieg gegen Beaton dann am späten Montagabend für die nächste und vorerst letzte Überraschung.

Stark besetzter Dienstag

Für die Deutschen Starter gab es bisher noch keinen Grund zur Freude. Welge und Hopp verloren jeweils deutlich.

Heute stehen unter anderen noch die ersten Auftritte von van Gerwen, van der Voort und Whitlock auf dem Programm. Grund genug auch am heutigen Abend wieder einzuschalten.

Game on!